Montag, 13. August 2012

Abflug verschoben

Da es bei uns in der Gruppe Probleme mit den Visa gab und die Dominikanische Republik ja nun auch nicht von der schnellen Sorte ist was Bürokram angeht, hat sich unser Flug vom 10.8. auf den 29.8. verschoben.
Das bedeutet alles wieder raus aus den Koffern und noch ein wenig chillaxen. Gleichzeitig werde ich die Zeit nutzen noch ein wenig zu arbeiten, aufzuräumen und noch die letzten Besorgungen tätigen. Außerdem werde ich versuchen noch so viel wie möglich Auto zu fahren, da ich das ja das ganze nächste Jahr nicht mehr tun darf.
Auch mit der Familie versuche ich noch so viel wie möglich zu unternehmen. Mit meiner Schwester habe ich vor kurzem einen Wellness-Abend eingeschoben und gestern waren wir noch einmal alle gemeinsam am Strand. Leider ist dieses am Strand liegen und ein Buch lesen einfach nichts mehr für mich. Ich brauch irgendwie Aktion, was kein Wunder nach nun fast 2 Monaten Urlaub ist. Da der Gang ins Wasser jedoch eher einem Kneippbad glich als einem Badespaß, konnte ich mich auch dort nicht richtig austoben und so beschäftigte ich mich mit meinem alten aber noch super süßem Hund Lotte, Strandspaziergängen und Sudoku. Am frühen Abend sind wir dann noch in eine sehr gemütliche Strandbar gegangen und haben Cocktails getrunken.


Sonntag, 22. Juli 2012

Mein Projekt

Ich hab jetzt endlich mein Projekt erfahren! 

Es ist alles ganz anders, etwas ganz neues und deshalb etwas ganz besonderes. Mein Jahr werde ich in "Las Matas de Farfan" verbringen. Wo das ist? Man stelle sich die Dominikanische Republik vor. Man denkt an die Strände, die belebte Küste, die Surfergebiete im Norden, die Naturschutzgebiete im Osten. Nun ich bin am ganz anderen Ende. Mitten im Land, fast schon bei Haiti. 
Mein Projekt im "Pajonal Sociocultural Center" hört sich super an. Die Länderberaterin beim Vorbereitungsseminar kannte es sogar. Es soll noch recht neu sein und viele Möglichkeiten bieten. Ich bin dem Teaching-Bereich zugeteilt. Vielleicht soll ich Jugendliche oder Kinder in Mathe, Englisch oder etwas ähnlichem unterrichten. Da es dort aber auch viele HIV-Infizierte gibt, kann ich mir auch vorstellen zum Thema Sexualkunde und Gesundheitsschutz etwas zu erzählen. Als weiteres soll es auch einen landwirtschaftlichen Bereich geben und ich könnte mir auch vorstellen dort mal mit Hand anzulegen. Ich werde dort übrigens nicht alleine sein, ich kenne bereits einen anderen Freiwilligen von AFS, der genau dem gleichen Projekt zugewiesen wurde wie ich. 

Ich bin einfach super neugierig und würde am liebsten sofort in den Flieger steigen, doch da muss ich mich noch etwa 2 Wochen gedulden. 

Donnerstag, 19. Juli 2012

Vorbereitungsseminar


Ich hatte jetzt bereits meine ersten Vorbereitungsseminar die jeweils 5 Tage gedauert haben. Das erste war in Fulda und das zweite in Marburg.
Zuerst dachte ich mir: was kannst du noch großartiges lernen, du warst doch schon mal für ein Jahr weg und kennst das doch alles schon. Diese Meinung konnte ich aber bereits am ersten Tag schon über Bord werfen. Ich konnte soviel neues dazu lernen über Entwicklungszusammenarbeit, Eurozentrismus und das ganze Dilemma unserer Zeit. 
Viele Spiele aber auch ernste Konversationen standen dabei jeden Tag auf dem Programm. Vor allem als wir schwierige Situationen im Gastland nachgespielt haben, bin ich kläglich gescheitert. Ich wollte viel zu direkt sein, denn so wurde es uns in Deutschland beigebracht: vertrete deine Meinung, sag was dich bedrückt, diskutiere. In dem Gastland kann das aber ganz schön große Folgen mit sich bringen und so war es gut, das wir darauf vorbereitet wurden.
Auch mit den anderen Freiwilligen habe ich mich super verstanden. Wir waren insgesamt 27, 12 die in die Dominikanische Republik mit mir fahren, 13 die nach Bolivien gehen werden, eine die auf die Phillipinen fährt und eine die in Costa Rica ihren Freiwilligendienst machen wird.
Auch die Teamer waren teils eine große Inspiration für mich. So einige haben sich nach ihrem Jahr noch weiterhin freiwillig engagiert und zwei leben jetzt sogar in Indien und haben dort ihr eigenes Projekt aufgebaut!

Als ich im Zug wieder nach Hause gefahren bin, habe ich mich mal so im Abteil umgeguckt. Wer von ihnen interessiert sich wohl dafür, was in der Welt so passiert. Wer kämpft für eine bessere Welt und wer beschwert sich darüber, dass er sich den neuen Mercedes nicht leisten kann..

Mittwoch, 27. Juni 2012

Abschied nehmen


Das Leben ist wie ein Hindernisparkour mit einem Unterschied zu dem, den wir aus unserer Kindheit kennen: es gibt verschiedene Abzweigungen. 

Die Frage ist nun welchen Weg wir nehmen und was es dort für Überraschungen gibt. Wird der Weg einfach oder schwierig sein. Ist er nur kurz oder verlängert er sich plötzlich. Vor jeder Abzweigung erwartet uns ein riesiges Hindernis: das Abschied nehmen. Abschied von dem Weg auf dem wir schon die ganze Zeit gelaufen sind und an dem wir jedes Detail lieben gelernt haben. Gleichzeitig nehmen wir auch von dem Weg Abschied, den wir nicht auswählen. Wäre er besser gewesen? 

Wir müssen uns entscheiden. Ewig warten können wir nicht und auch umkehren geht nicht.

Doch was wäre das Leben ohne diese ganzen Herausforderungen und Hindernisse. Er wäre trostlos und langweilig wie ein langer Tunnel, in dem wir uns nichts weiter als auf den Ausgang konzentrieren. 

Man muss sich auf das Unbekannte einlassen. Sich sogar darauf freuen, denn nur das Unbekannte macht das Leben so aufregend und lebenswert.

Dienstag, 1. Mai 2012

Die Vorbereitungen gehen in die erste Runde



Seit einiger Zeit bin ich jetzt dabei einen Förderkreis aufzubauen. Informationen dazu findet ihr auf meiner Seite "Förderkreisunterstützng" ->  http://vivi-weltwaerts.blogspot.de/p/forderkreisunterstutzung.html

Ich hab jetzt schon so einiges zusammengesammelt. Angefangen habe ich an Weihnachten indem ich mir von meiner Familie anstelle von Geschenken Geld für meinen Förderkreis gewünscht habe. Es kam so einiges zusammen! Dann habe ich noch verschiedene Firmen, Zeitschriften und Magazine angefragt. Bis jetzt habe ich erst von wenigen eine Rückmeldung erhalten. Heute habe ich jedoch auch eine großzügige Spende von meinem Rotary Club hier in der Nähe bekommen! Ich muss nochmal überlegen, wie ich mich da am Besten bedanken kann. Außerdem habe ich  von dem Magazin Abi>> das Angebot bekommen, auf ihrer Seite Blogs zu erstellen. 

Natürlich habe ich noch vor weitere E-Mails zu verschicken und vielleicht auch Aktionen wie Kuchenverkauf zu planen. Im Moment fehlt mir dazu aber die Zeit. Eine Aktion hat mir schon etwas Geld eingebracht. Ich habe mich in einem Altersheim nach Absprache ans Klavier gesetzt und ein kleines Sparschwein dazugestellt. Ich habe viel über mein Vorhaben erzählt und somit kamen um die 15€ zusammen! 
Ach ja, im Sommer werde ich 2 mal 5 Tage Vorbereitungsseminare besuchen. Am Wochenende habe ich dafür bereits meine Zugtickets gekauft. Ich bin schon total gespannt wie es wohl werden wird..